
Wer in München künftig nach einer Hotel-Empfehlung gefragt wird, hat jetzt einen neuen, coolen Tipp auf Lager: The Dean Munich. Das neue Haus der irischen Lifestyle-Marke hat im Westend eröffnet (Landsberger Str. 68, im ehemaligen Roomers) und bringt genau jene Mischung aus Design, Kultur und Hospitality mit, die man sich für einen City-Trip wünscht.
Die Lage spielt dem Haus in die Karten: Marienplatz, Viktualienmarkt und Isar sind schnell zu erreichen. Zur Theresienwiese, auf der jährlich das Oktoberfest stattfindet, ist es nur ein Katzensprung. Mit 281 Zimmern ist es zudem das bislang größte Hotel der irischen Marke The Dean.

Die öffentlichen Bereiche wurden von der Designerin Tatjana von Stein entworfen. Ihr Konzept verbindet Bayerns Jugendstil mit der kreativen Energie der 1980er-Jahre und knüpft an Münchens kulturelle Geschichte an – florale Motive, geschwungene Linien und handwerkliche Details treffen auf glossy Oberflächen und kräftigere Akzente. Creme-Lack, weiche Polster, klare Kontraste und spiegelnde Oberflächen sollen für Atmosphäre sorgen.

Die Zimmer fallen im Vergleich dazu ruhiger aus: Ruhige, sanfte Grüntöne verbinden sich mit feinen Elementen des Jugendstils und dezenten Einflüssen der 1980er-Jahre. Genau dieser Kontrast macht den Reiz des Hauses aus – unten ein opulentes, kulturell aufgeladenes Ambiente, oben ein stillerer Rückzugsort.

Dass The Dean mehr sein will als nur ein stilvoll eingerichtetes Hotel, zeigt das Kunstprogramm „The City Beneath the City“. Kuratiert von Christian Ganzenberg, bringt es Arbeiten zeitgenössischer Münchener sowie internationaler Künstler:innen ins gesamte Gebäude und verankert das Hotel damit sichtbar in der lokalen Szene.
Der Anspruch ist klar: Das Haus soll nicht wie ein austauschbarer internationaler Platz wirken, sondern wie eine Adresse, die München in seiner kulturellen Gegenwart ernst nimmt.

Auch kulinarisch geht The Dean einen eigenen Weg. Im Haus ist mit Ibasho ein Restaurant für moderne japanische Küche eingezogen, das von Koch Alex Craciun in enger Zusammenarbeit mit dem Team des Ibasho mitgedacht wurde. Auf der Karte stehen unter anderem Sushi, Sashimi, Robata-Gerichte sowie Cocktails und Sake. Damit ergänzt das Hotel seinen Designanspruch um einen gastronomischen Baustein, der nicht nur funktional ist, sondern Teil des Erlebnisses. Das passt gut zu einem Haus, das sich als Destination versteht und nicht bloß als Übernachtungsort.


Wer nach dem Stadtprogramm abschalten will, findet im Power den Gegenpol zum urbanen Trubel. Dort gibt es Innenpool, Sauna, Dampfbad, Behandlungsraum und Fitnesskurse.
Das rückt The Dean Munich in die Reihe jener Häuser, die den Hotelaufenthalt als Komplett-Erlebnis denken: schlafen, essen, Kunst anschauen, ein paar Bahnen ziehen, zwischendurch durch die Stadt streifen. Mehr City-Hotel-Moment geht eigentlich kaum.
Der deutsche Startschuss für die Marke fiel übrigens in Berlin-Charlottenburg. Wir waren bereits dort und empfehlen Ihnen für eine Sneak Peek unseren The-Dean-Berlin-Artikel mit zwei großen Bildergalerien – den Pressebildern und unseren eigenen Fotos. In Berlin sorgte Rachael Gowdridge für einen eigenständigen Look, der historische Details, kräftige Farben und eine bewusst markante Ästhetik zusammenbringt.
Weitere Fotos aus dem The Dean Munich:







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