"House Edit": Wie ein neues Hotel-Format zum Ort der Begegnung wird

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Volume 1 des Formats "House Edit" im Rosewood Munich über "Hosting as an Art" © Andreas Zitt
20.5.2026
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Aktuelle Themen reflektieren, Ideen teilen, neue Denkanstöße geben und bekommen: Das ist das Ziel einer neuen Formatreihe im Rosewood Munich. Das Hotel möchte auf diese Weise eine lebendige Schnittstelle zwischen internationaler Hotellerie und lokaler Kultur schaffen.

Volume 1 des Formats "House Edit" im Rosewood Munich über "Hosting as an Art" © Andreas Zitt
Volume 1 des Formats "House Edit" im Rosewood Munich über "Hosting as an Art" © Andreas Zitt

Externe Gäste und Hotelgäste willkommen

An wechselnden Orten innerhalb des Hauses lädt die Plattform vier- bis sechsmal pro Jahr zu einem Austausch über gesellschaftliche oder kulturelle Themen ein. Im kuratierten Rahmen eines intimen Settings kommen visionäre Speaker und Expert:innen mit einem kulturinteressierten Publikum zusammen; alle Veranstaltungen sind sowohl für externe Gäste als auch für Hotelgäste zugänglich.

Mehr als zusätzliche Veranstaltungen

Solche Formate bieten Hotels weit mehr als nur zusätzliche Veranstaltungen – sie schaffen emotionale Bindung, kulturelle Relevanz und neue Berührungspunkte mit Gästen und der lokalen Community. Gerade in einer Zeit, in der Hotels zunehmend als soziale und kulturelle Orte wahrgenommen werden, können solche Konzepte die Positionierung eines Hauses nachhaltig stärken.

Vorteile solcher Konzepte für Hotels:

  • Stärkere Markenpositionierung
    Hotels können sich über klassische Übernachtungsangebote hinaus als kulturelle, kreative oder gesellschaftliche Treffpunkte etablieren.
  • Mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit
    Veranstaltungen, Ausstellungen oder Talkformate schaffen Anlässe für Medienberichterstattung, Social-Media-Inhalte und Mundpropaganda.
  • Emotionale Gästebindung
    Gäste verbinden ihren Aufenthalt stärker mit besonderen Erlebnissen und Erinnerungen – das steigert Loyalität und Wiederbesuchsabsichten.
  • Ansprache neuer Zielgruppen
    Durch kulturelle oder gesellschaftliche Themen werden auch lokale Besucher:innen und externe Gäste erreicht, die sonst keinen Bezug zum Hotel hätten.
  • Stärkung der lokalen Verankerung
    Kooperationen mit Künstler:innen, Kreativen oder Expert:innen aus der Region fördern die Verbindung zur Stadt und ihrer Kulturszene.
  • Differenzierung im Wettbewerb
    In einem stark umkämpften Hotelmarkt helfen einzigartige Konzepte dabei, sich klar von anderen Häusern abzuheben.
  • Aufwertung der Aufenthaltsqualität
    Gäste erleben das Hotel nicht nur als Unterkunft, sondern als inspirierenden Ort mit Atmosphäre und Persönlichkeit.
  • Schaffung von Community und Austausch
    Solche Formate fördern Begegnungen zwischen Gästen, Einheimischen und Branchenakteur:innen und stärken das Gemeinschaftsgefühl.
  • Flexiblere Nutzung bestehender Flächen
    Hotellobbys, Restaurants, Galerien oder öffentliche Bereiche erhalten zusätzliche Funktionen und werden aktiver bespielt.
  • Image als innovatives und zeitgemäßes Haus
    Hotels zeigen Offenheit für aktuelle Themen, Trends und gesellschaftliche Entwicklungen – ein wichtiger Faktor besonders für moderne Luxus- und Lifestylehotels.

Das Format im Rosewood Munich

Bei der Auftaktveranstaltung im Rosewood Munich im Mai 2026 kreisten Modedesigner William Fan, Künstlerin Sarah Illenberger und Moritz Gaudlitz als Moderator um den Schwerpunkt "Hosting as an Art". Als Volume 2 folgt im Juni „Wellbeing, Reconsidered“ im Rahmen des Global Wellness Month und im September Volume 3 unter dem Motto „Munich Unseen –The New Cultural Pulse of the City“. Mit diesem Mix möchte sich das Hotel als Ort der Begegnung positionieren, der die kulturelle Vielfalt der Stadt aktiv mit prägt.

Staircase Gallery im Rosewood Munich © Henrik Stüwe

Neuer Kunstraum für zeitgenössische Kunst

Ein weiteres Signal des Rosewood Munich in diese Richtung ist die Eröffnung seiner Staircase Gallery. Als neuer Kunstraum für zeitgenössische Kunst macht sie im imposanten, historischen Treppenhaus Werke über mehrere Ebenen quasi im Vorbeigehen zugänglich. Als Premiere ist bis 12. Oktober die Ausstellung „Woven Maps, Woven Lands“ der in München lebenden chilenisch-deutsche Künstlerin Constanza Camila Kramer Garfias zu sehen. Auf sie sollen alle sechs Monate andere internationale sowie lokale Künstler:innen folgen.