„Ich wünsche mir, dass mehr Menschen so denken wie wir“

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Claudia Herwig
Klaus Dissertori, Inhaber Hotel Schwarzschmied, Villa Arnica und Parkhotel Mondschein
18.2.2026
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Als wir im April vor zwei Jahren in Lana waren (hier lesen Sie unseren Bericht) haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein paar Worte mit Klaus Dissertori, Betreiber vier der wunderbaren Hotels Schwarzschmied, Villa Arnica und Parkhotel Mondschein zu wechseln.

Interview mit Ausnahme-Hotelier Klaus Dissertori

Herr Dissertori, zu Ihren Häusern gehören das Schwarzschmied, die Villa Arnica, das 1477 Reichhalter (alle in Lana) sowie das Parkhotel Mondschein (in Bozens Altstadt): Welches ist Ihr Lieblingshotel?

Grundsätzlich würde ich in allen vier Häusern Urlaub machen. Das ist, wie ich finde, auch die Voraussetzung, um diesen Job gut machen zu können. Man muss sich in dem, was man seinen Gästen anbietet, selbst wohlfühlen und das verkaufen, was man selbst gerne hätte.

Machen Sie selbst Urlaub in Ihren Hotels?

Urlaub nicht unbedingt, aber ich übernachte regelmäßig in allen Häusern. Während Corona haben wir zum Beispiel drei Winter in der Villa Arnica verbracht.

Welche Orte in Ihren Hotels sind Ihre Favoriten?

Eines meiner Highlights ist die Bar im Hotel Mondschein. Sie hat enorm viel Stil und überzeugt mit klassischen Elementen, Marmor und einer Portion Grandezza. Für mich ist die Bar perfekt. Ein weiterer Lieblingsort ist für mich der Garten der Villa Arnica. Die Villa Arnica ist mitten im Ort, aber wenn man das Grundstück betritt, ist man in einer anderen Welt. Wenn das Hotel im Winter geschlossen ist, verbringen wir dort als Familie viel Zeit.

Was ist die Besonderheit an der Villa Arnica?

U.a., dass hier schnell eine familiäre Atmosphäre entsteht. Unsere Gäste bleiben im Sommer teilweise zwei Wochen am Stück. Oft versammeln sich hier wildfremde Gäste, aber nach ein paar Tagen kennen sich alle untereinander.

Was macht ein Hotel einzigartig?

Die Lage ist zwar ein Thema, aber das wäre zu einfach. Auch das Interior ist ein Punkt, jedoch kann man das gut beeinflussen. Den wahren feinen Unterschied zwischen schönen Häusern machen meiner Meinung nach die Mitarbeiter, die das Haus füllen, und die Gäste, die sich darin aufhalten. Das ist aber auch der schwierigste Hebel. In unseren Hotels in Lana funktioniert das super. Wir haben wenig Wechsel im Team und Mitarbeiter aus der Umgebung. Das Hotel in Bozen ist neuer. Aber das braucht natürlich alles seine Zeit.

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Tagtäglich an der Qualität eines Hotels schrauben: Was bedeutet das für Sie?

Tagtäglich dahinter zu sein... Bei den Mitarbeitern sein, operativ tätig sein, Dinge optimieren, die richtigen Leute aussuchen, sie zu coachen und ihnen unser Konzept zu vermitteln.

Was ist neu in Ihren Häusern? Was wurde überarbeitet?

Der Pool im Hotel Mondschein wurde in diesem Jahr neu gemacht, im Schwarzschmied ist der Yoga-Raum in einen größeren Klang-/Yoga-Raum umgebaut worden, inklusive Soundanlage und Akustik-Paneelen. Hier sollen dann regelmäßige Sound-Meditationen etc. stattfinden.

Was ist die nachhaltigste Eigenschaft Ihrer Häuser?

Das Nachhaltigste, was wir bei unseren Projekten gemacht haben, ist, dass wir alte Strukturen renoviert und nicht abgerissen und neue Strukturen gebaut haben. Denn das frisst am meisten Energie und Aufwand. Das gibt uns ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Das alte Haus vom Reichhalter zum Beispiel, das hätte sonst jeder abgerissen, wir haben daraus etwas Einzigartiges gemacht.

Was wünschen Sie sich für Lana für die kommenden Jahren?

Das mehr Menschen so denken wie wir; vor allem im Tourismus. Und dass sich das Zentrum richtig entwickelt. Es braucht noch mehr besondere Spots, die die Gäste ansprechen. Dazu braucht es aber auch junge Unternehmer, die Lust darauf haben, hier etwas Sinnvolles zu kreieren...

Wer wären Sie, wenn Sie kein Hotelbetreiber wären?

Ein verloren gegangener Architekt. Oder vielleicht ein Berater am Bau...

Und was steht als nächstes an?

Das nächste größere Projekt – das Grubern Gut – planen wir auf 1.500 Metern im Ultental. Wir haben dort einen kleinen Bauernhof mit Landwirtschaft gekauft, den wir komplett umbauen und darin Ferienwohnungen schaffen. Der Hof ist total abgeschieden, hat aber eine wunderschöne Wander- bzw. Skilage. Den Gästen sollen hier Produkte aus dem Tal bereitgestellt werden, ansonsten wollen wir aber in den Wohnungen auf Selbstverpflegung setzen. Eine Gemeinschaftsküche soll ermöglichen, den Hof zum Beispiel auch für Retreats, Familienfeiern o.ä. zu mieten.

Ende des Interviews.

Grubern Gut – Ein neuer Ort der Ruhe und Entschleunigung

Im Herbst 2026 eröffnet das Grubern Gut im Ultental als Rückzugsort auf 1.500 m Höhe. Dort, wo seit jeher Bauern die steilen Hänge bewirtschaften, sollen Gäste dann die Stille und Natur genießen können. Das Haus, das es seit 1423 gibt, ist für Selbstversorgung konzipiert und eignet sich für Familien, Gruppen bis zu 15 Personen sowie exklusive Retreats und Veranstaltungen. Auf Anfrage wird auch kulinarische Betreuung angeboten – ein Ort, der Ruhe, Naturverbundenheit und Entschleunigung in den Mittelpunkt stellt.

Hier finden Sie unsere Präsentation über das Hotel Schwarzschmied in Lana, der Villa Arnica (ebenfalls in Lana) und die des wunderschönen Parkhotels Mondschein im Herzen von Bozen.