
Attraktive Grundstücke für Hotels sind rar und entsprechend teuer. Hat man eins ergattert, gibt es weitere Hürden: Baukosten, Nachhaltigkeits-Auflagen, Inflation und Zinsen sind so hoch, dass sich Neubau-Projekte kaum rechnen. Ein Ausweg aus dem Dilemma ist Revitalisierung. Möglich ist die mit neuen Nutzungskonzepten für bestehende Hotelimmobilien – also Sanierung. Oder mit der Umwandlung von Büros oder Einzelhandelsflächen in Hotels. Denn bei Gewerbeimmobilien gibt es vielerorts mehr Angebot als Nachfrage.
Für den Arbeitskreis Hotelimmobilien war das Anlass für einen „Leitfaden für die Revitalisierung und Konversion in der Hotellerie“. Auf 50 Seiten bietet er Investoren, Projektentwicklern und Betreibern eine praktische Orientierungshilfe von baurechtlichen Voraussetzungen über Brandschutz und Barrierefreiheit bis zu operativen Faktoren und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. „Bauen im Bestand wird zum Imperativ“, so das Credo des Leitfadens, den ein interdisziplinärer Expertenkreis geschrieben hat. Doch es fehle der Branche noch an Erfahrungswerten.
Voraussetzung für eine Revitalisierung ist eine passgenaue Planung. Die beginnt mit der Identifizierung des Zielmarktes, der Alleinstellungsmerkmale und des Gesamterlebnisses für den Gast. Auf die Positionierungsstrategie in einer Bandbreite Budget/Economy bis Luxury sollten alle kommerziellen und planerischen Parameter „parallel und in enger Abstimmung“ geprüft werden, so die Empfehlung der Experten. Und auch Digitalisierung sei ein „zentraler Baustein“ – egal ob automatisierte Hotelzimmer, digitaler Concierge oder Hotel-App.
Was alles im Detail zu beachten und wie viel eine Revitalisierung kostet, wird mit zwei anonymisierten Praxisbeispielen durchexerziert:
Mitglieder des Arbeitskreises können den sachlich-fachlichen Leitfaden kostenlos downloaden, andere Interessierte für 120 Euro zzgl.MwSt. Hier bestellen.