Statt klassischem Kreuzfahrtschiff: Ein Ryokan auf dem Wasser

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guntû, der einzige schwimmenden Luxus-Ryokan Japans
© guntû
12.2.2026
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Vom historischen Hiroshima in eine der ruhigsten Meereslandschaften Japans

Die Präfektur Hiroshima ist Ausgangspunkt für eine der ungewöhnlichsten Bootsreisen in Fernostasien: Mit guntû, dem einzigen schwimmenden Luxus-Ryokan Japans geht es vom Abfahrtshafen in Onomichi (eine Stunde Zugfahrt entfernt von Hiroshima) auf eine mehrtägigen Reise durch die Setouchi-Region.

guntû: Ein Ryokan auf dem Wasser

guntû ist kein gewöhnliches Kreuzfahrtschiff. Die Betreiber verstehen es als einen kleinen, auf dem Seto-Binnenmeer schwimmenden Ryokan - also ein schwimmendes traditionelles japanisches Gasthaus. Statt Animation oder Unterhaltungsprogrammen steht hier die Landschaft im Mittelpunkt.

Mit nur 17 Suiten entsteht eine private Atmosphäre, die sich an klassischen Ryokan-Prinzipien orientiert – Raum, Ruhe und persönlicher Service. Die Fahrt erfolgt in sanftem Tempo durch geschützte Gewässer, fernab der Routen großer Schiffe. In öffentlichen Bereichen und Zimmern wird deutlich: Nicht das Schiff soll beeindrucken, sondern das, was draußen vorbeizieht: Meer, Himmel und die Inseln des Seto-Binnenmeers. Materialien, Blickachsen und Übergänge zwischen Innen- und Außenraum sind so gestaltet, dass der Fokus konsequent nach außen gelenkt wird – auf die Umgebung.

Das Schiff wird mit zwei wassergekühlten Drehstrom-Asynchronmotoren angetrieben, fährt also mit Elektromotor.

Architektur von Yasushi Horibe: Reduktion mit Blick nach außen

Gestaltet wurde guntû vom japanischen Architekten Yasushi Horibe, bekannt für kontextbezogene und präzise Architektur. Seine Entwürfe sind geprägt von klaren Linien, reduzierter Formensprache und einem bewussten Umgang mit Proportionen.

Der Name guntû: Verwurzelt in der Natur des Seto-Binnenmeers

Der Name guntû leitet sich von einem endemischen Krebstier des Seto-Binnenmeers ab. Er steht symbolisch für die enge Verbindung zwischen Schiff, Region und Naturraum. Wie das namensgebende Tier ist auch guntû untrennbar mit dieser Meereslandschaft verbunden: klein, lokal verankert und sensibel gegenüber seiner Umgebung.

© guntû

Drei Routen durch Setouchi – plus „Drifting Routes“

Die Reisen von guntû gliedern sich in vier Routenrichtungen: westlich, zentral und östlich. Zusätzlich gibt es die sogenannten „Drifting Routes“. Jede Route erschließt unterschiedliche Inseln, Küstenabschnitte und Ankerplätze innerhalb der Setouchi-Region. Je nach Strecke variieren die Landausflüge und Aktivitäten, die stets in kleiner Gruppe stattfinden. Abfahrt und Rückkehr erfolgen über die Bella Vista Marina in Onomichi, wodurch jede Reise klar strukturiert ist.

Kulinarik, Wellness und Rückzug: Reiseerlebnis in entschleunigtem Rhythmus

Auch kulinarisch bleibt guntû konsequent regional: Die Küche orientiert sich stark an der Setouchi-Region und arbeitet mit saisonalen Zutaten aus Meer und Küste. Die Mahlzeiten folgen dem Rhythmus der Reise und der jeweiligen Route. Aufenthaltsbereiche, öffentliche Bäder mit Spa-Behandlungen und Decks sind auf Ruhe und Rückzug ausgelegt. Zeit wird nicht verplant – sondern bewusst offengehalten.

guntû ist Mitglied einer Gemeinschaft, die sich für den Umweltschutz der Region Setouchi einsetzt. Gleichzeitig hat sich das Luxushotel verpflichtet, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedeten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verfolgen. Der Fokus liegt dabei auf der Verwendung regionaler Spezialitäten. Einwegartikel werden vermieden und umweltfreundliche, wiederbefüllbare Behälter im Spa-Bereich eingesetzt.

Für wen ist guntû gedacht?

guntû richtet sich an Reisende über 15 Jahren, die Japan jenseits klassischer Routen entdecken möchten. Die Kombination aus Hiroshima als historischem Ausgangspunkt und der Inselwelt Setouchis macht diese Reise einzigartig.