
Das OLM Nature Escape in Sand-Taufers bei Bruneck, Südtirol, Italien, ist „Hotelimmobilie des Jahres 2024". Das OLM Nature Escape ist ein energieautarkes Eco-Aparthotel. Die Verwendung von selbst erzeugter, erneuerbarer Energie steht hier im Mittelpunkt. Die Energiequellen (Photovoltaik, artesischer Brunnen, Erdwärme) machen das Haus zu einem CO2-neutralen Bauwerk.
Das OLM ist aber kein klassisches Hotel, sondern ein Apartmenthotel. Fast alle Zimmer sind mit einer Kitchenette ausgestattet und auf Selbstverpflegung ausgerichtet. Der Bau ist architektonisch in die Natur eingebettet. Die Struktur der Anlage ist zweigeschossig, kreisförmig und hat einen Durchmesser von 110 Metern. Glasflächen bieten freie Ausblicke auf die umliegenden Wiesen und die Berglandschaft. Die Zimmerapartments unterschiedlicher Größen verfügen über private Saunen, freistehende Badewannen, holzgetäfelte (Lärche) Wohnbereiche und Schlafbereiche mit Ausrichtung auf die Natur und Balkonflächen mit entspannenden Sitzmöglichkeiten.
Der zentrale Bereich des OLM ist das Restaurant „Prenn". Hier finden Gäste verschiedene kulinarische Angebote, die sich über den Wochenverlauf verändern, sowie einen Lounge-Bereich mit Steinofen und einem Angebot an Gesellschaftsspielen.
Eigentümer: Carron Family, Christian Lechner
Betreiber: Astrid Hellweger – Hotel Managerin, Berni Aichner – Küchenchef
Projektentwickler: Thomas Steiner
Architekt: Andreas Gruber
Innenarchitekten: Andreas Gruber, Arianna Carron, Plana Ladinia
Betriebstyp / Kategorie: Ferienhotel / 4 Sterne Superior
Bauzeit: 12 Monate
Zimmeranzahl: 33
Neben dem OLM haben es von den zehn nominierten Hotels (siehe unten) folgende zwei Hotels unter die drei Finalisten geschafft: das Hotel Luisenhöhe - Gesundheitsresort Schwarzwald und die Villa Viva in Hamburg.
Das Hotel Luisenhöhe - Gesundheitsresort Schwarzwald wurde mit seiner biophilen Architektur in die Landschaft des Naturparks Südschwarzwald und des UNESCO Biosphärengebiets Schwarzwald integriert. Unter dem Motto „NATÜRLICH.GESUND.LEBEN." wird mit dem GesundKunft-Konzept ein 360 Grad Gesundheits- und Erholungserlebnis angeboten.
Die Villa Viva (VV) ist das erste soziale Gästehaus in Hamburg. Es ist mehrheitlich im Besitz der gemeinnützigen Organisation Viva con Agua (VcA), einem Netzwerk, das sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt und Brunnen, u.a. in Afrika, bauen lässt. Das Investitionskapital für den Neubau stammt nicht von VcA, sondern von sozialen Investoren aus dem Umkreis des Gründers Benjamin Adrion. Mindestens 40 Prozent der Gewinne des Gästehauses kommen VcA zugute.
Aus den 33 Hotelbewerbungen aus sechs europäischen Ländern hatte die interdisziplinär besetzte 18-köpfige Jury zehn Nominierte aus sechs Ländern ausgewählt. Die zehn nominierten Hotels in alphabetischer Reihenfolge sind:
Falkensteiner Hotel Montafon, Österreich (2023), Hotel Wilmina Berlin (2022), Ruby Luna Düsseldorf (2021), Grand Park Hotel Rovinj, Kroatien (2020), Schgaguler Hotel Kastelruth, Italien (2019), QO Amsterdam, Niederlande (2018), Bretterbude Heiligenhafen (2017), Reichshof Hamburg CURIO Collection by Hilton (2016), Hotel Zoo Berlin (2015), Holzhotel Forsthofalm Leogang, Salzburger Land, Österreich (2014), Radisson Blu Hotel Nantes, Frankreich (2013), Hotel TOPAZZ Wien, Österreich (2012), 25hours HafenCity Hamburg (2011), Roomers Frankfurt (2010), Lindner Park-Hotel Hagenbeck (2009), 25hours Frankfurt (2008), Schloss Elmau Luxury Spa & Cultural Hideaway (2007), Hotel Daniel Graz (2006), Colosseo Erlebnishotel Rust (2004), Rocco Forte Hotel Amigo Brüssel, Belgien und Accor Suite Hotel Hamburg (2003), Hilton Köln (2002).