
Janu steht für die Kombination aus Inspiration, Verbindung und Entdeckung – ein Raum, der Kreativität und Begegnungen fördern soll. In Tokio entstand ein Hotel, das moderne japanische Ästhetik mit traditioneller Spiritualität vereint.
Die Mission des Hotels Janu Tokyo (Eröffnung war im März 2024) ist es, Räume zu erschaffen, in denen Verbindungen gedeihen und Erfahrungen und Begegnungen weit über den Aufenthalt der Gäste hinaus nachwirken.
Die Innenarchitektur des Janu Tokyo im Stadtteil Azabudai Hills wurde von Jean-Michel Gathy von Denniston Architects entworfen. Der Umweltschutz sei während des gesamten Entwurfsprozesses ein wichtiges Kriterium für die Koexistenz von Janu Tokyo und dem Azabudai-Hills-Projekt gewesen – einem grünen Stadtteil, der von den größten architektonischen Visionären der Welt zum Leben erweckt wurde und der u. a. den höchsten Wolkenkratzer Japans (Pelli Clarke & Partners), eine der grünsten städtischen Umgebungen (Thomas Heatherwick), einen Obstgarten, einen Gemüsegarten und einen großen zentralen Platz, auf dem 320 Pflanzenarten wachsen, beinhaltet.
Janu, abgeleitet vom Sanskrit-Wort für "Seele", ist eine Hospitality Marke, die Verbindung, Gleichgewicht und kollektive Freude fördern soll und für eine neue Ära des erholsamen Reisens steht. Die Marke entspringt dem Engagement der Aman-Gruppe, die das Ziel verfolgt das Leben durch transformative Erfahrungen zu bereichern. In Tokio soll damit Luxushospitality definiert werden, indem echte menschliche Interaktion, spielerischer Ausdruck und soziales Wohlbefinden gefeiert werden.
Das Hotel Janu Tokyo besitzt u. a. einen 4.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich und eines der größten Fitnessstudios Tokios (340 Quadratmeter). Unterteilt ist das "Wellnesscenter" in zwei Zonen, die das Wohlbefinden fördern sollen. Die erste Zone konzentriert sich auf aktives Wohlbefinden mit fünf Bewegungs- und Fitnessstudios sowie einem ausgedehnten Hydrotherapie und Thermalbereich. Die zweite, ruhigere Zone bietet mit zwei privaten Spa-Häusern und neun Behandlungsräumen eine Oase der Ruhe und Entspannung.
Durch die nahtlose Verschmelzung von zeitgenössischen europäischen Akzenten mit feinen Verweisen auf die kulturelle Vielfalt Japans entstand eine dynamische Umgebung sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für internationale Gäste. Im Hotel gibt es mehrere Restaurants in unterschiedlichem Design, die sich in Texturen, Mustern, verschiedenen Farben und teilweise raumhohen Fenstern ausdrücken. Die Zimmer und Suiten (ab 55 Quadratmetern, meist mit privaten Balkonen) zeigen eine Verbindung von asiatischen und europäischen Details. Es gibt begehbare Kleiderschränke und auch viel Stauraum, was in einer derart dichten Stadt Luxus ist.
„Die DNA des Janu Tokyo strahlt eine lebendige und jugendliche Energie aus", sagt Jean-Michel Gathy, der preisgekrönte internationale Innen-Architekt, der für die Innenarchitektur des Hotels verantwortlich ist. „Der Raum bietet eine intensive Erkundung von Texturen, Farben und Designelementen, die die Sinne wecken und die Fantasie anregen."