Haus am Turm | Boutique-Hotel in Sterzing

Mitten in Sterzing, der nördlichsten Stadt Südtirols – schon seit Römerzeiten ein wichtiger Rast- und Umschlagplatz vor dem Brenner und durch Silber- und Erzabbau im 15. Jahrhundert als »Fuggerstadt« zu Reichtum gelangt –, steht ein Kleinod aus dem fünfzehnten Jahrhundert, liebevoll und mit viel Sinn für Details restauriert.
Ein Familienerbe, das in der hohen Qualität weiterlebt
Veronika Stötter und Daniel Planer sind die sympathischen Besitzer dieses besonderen Hauses. Veronikas Großvater führte hier schon eine Gastwirtschaft, und wer bei ihm einkehrte, blieb mitunter auch über Nacht. Er engagierte sich für die Region und setzte sich dafür ein, den Verkehr von der wunderschönen Hauptstraße auf eine Umgehungsstraße zu verlagern. Sein Andenken und sein Name, Vinzenz, leben im heutigen Restaurant weiter. Innenarchitektonische Elemente wie die kassettierte Zirbendecke im hinteren Gastraum und die von einem ortsansässigen Geigenbauer restaurierte Flügeltür zwischen den beiden Gasträumen tragen sein Erbe in die Gegenwart. Nach anderthalbjähriger Planungszeit wurde das VINZENZ in nur drei Monaten und der Hotelbereich in nur sechs Monaten mit viel Liebe zum Detail im Jahr 2021 renoviert. Die denkmalgeschützte Fassade ist in einem kräftigen Blau gestrichen – ein Farbton, der sich auch im Inneren des Hauses in unterschiedlichen Schattierungen wiederfindet.
Aus dem eigenen Garten frisch auf den Tisch
In Vinzenz steckt auch »Vin« – und dem Wein wird hier der Raum gegeben, den er verdient. Besonders den exzellenten Weinen der Region räumt man großzügig Platz ein: Sie lassen sich im VINZENZ verkosten und – neben vielen weiteren Produkten für Feinschmecker – auch käuflich erwerben. Die Gastgeber:innen wurden zudem als Weinkulturpreisträger und Botschafter für den Südtiroler Wein ausgezeichnet und teilen ihre Erfahrung gerne in persönlichen Weinempfehlungen.
»Slow« wird im Haus am Turm groß geschrieben.
Die Küche verantwortet ein Koch aus Rom, der mit großer Überzeugung auf Regionalität und Slow Food setzt. Slow Food steht für die Förderung lokaler Biodiversität und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten. Daniel bringt dazu den eigenen Garten ins Spiel: Frisches Gemüse und Kräuter finden ihren Weg auf die schönen Teller – das Forellen-Carpaccio mit Steckrübe zeigt eindrucksvoll, wie gut das gelingt –, und frische Blumen setzen farbige Akzente im Gastraum.
Feine Materialien wohin man auch schaut
Das Boutique-Hotel in Sterzing empfängt seine Gäste mit Haltung. Die Steintreppe aus Donau-Serpentin, Lampen aus Leinen, überraschende Ausblicke auf den Sterzinger Turm – alles ist durchdacht. Die Möbel des Mailänder Designers Plinio il Giovane überzeugen durch schlichte Schönheit und eine geniale Verwandlungsfähigkeit: Sofa oder Sessel werden im Handumdrehen zum Bett. Die Bettwäsche, nach Aquarellzeichnungen desselben Designers am Comer See gefertigt, bringt Farbe und Muster ins Zimmer und fühlt sich herrlich weich an. Sorgfältig ausgewählte Pflanzen – in Fluren, auf Treppenabsätzen, in den Zimmern selbst – setzen wohnliche Akzente. Der Kamin im Gastraum wurde mit zu Sand gemahlenem Donau-Serpentin verputzt, was eine wunderbar matte Oberflächenstruktur ergibt und dem Raum eine unaufdringliche Gemütlichkeit verleiht. Sogar Duschgel und Shampoo werden aus lokalen und biologischen Zutaten eigens für das Haus am Turm hergestellt und erfreuen mit Düften von Zirbe und Silberweide.
Höchste Entspannung auf der obersten Etage
Die Dachterrasse ist im Frühjahr und Sommer ein ganz besonderer Ort – ruhig, geschützt und mit herrlichem Ausblick auf Sterzing und die umliegenden Berge. Hierher kommt man nach der Sauna, zum Yoga am Morgen oder auf ein Glas Wein zum Tagesausklang.
Sterzing ist gut gelegen
Der kleine Ort Sterzing liegt am Übergang zwischen den Alpen und dem fast schon mediterran anmutenden Süden. Ausflüge in die Berge und in die Täler sind ebenso möglich wie ein Bummel durch die Stadt oder eine Fahrt nach Bozen.
(März 2026)
In Sachen Transparenz: Wir danken dem Haus am Turm für die Unterstützung unseres Aufenthaltes.
Designermöbel und Bettwäsche von Plinio il Giovane, Lichtkonzept von Manfred Draxl, Serpentin Natursteinböden und antibakterieller Silberquarzit von Grünig Natursteine, Armaturen von GS, Glaslampen in den Bädern von 2F Leuchten in Pichl (Österreich), hauseigene Kosmetiklinie mit Zutaten aus lokalem Anbau




































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